Worum geht es?
Kinder und Jugendliche bewegen sich täglich in einer digitalen Welt, die Erwachsene – auch Fachkräfte – oft nur in Ausschnitten kennen. Genau dort entstehen Gefährdungen: durch Täter, die gezielt Vertrauen aufbauen, durch Technologien, die zur Waffe werden, durch Mechanismen, die Jugendliche in Abhängigkeiten treiben. In diesem Workshop vermittle ich aus meiner langjährigen Praxis als Kriminalbeamter und ehemaliger Bereichsleiter für Sexual delikte im Landeskriminalamt Oberösterreich, was Pädagog:innen konkret brauchen: ein belastbares Bild der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, klare Handlungsstrategien für den Ernstfall und die nötige Rechtssicherheit, um richtig zu reagieren – ohne sich selbst strafbar zu machen.
Inhalt:
Phase 1 – Impulsvortrag (ca. 110 Minuten)
Sexting · OnlineGrooming · Sextortion · Cybermobbing · Extremismus & Radikalisierung · KI & CharacterChatbots · FakeNews & Desinformation · Deepnudes · Kettenbriefe & Schockinhalte · Recht am eigenen Bild & Urheberrecht · Online und Mediensucht
Phase 2 – Fallarbeit in Gruppen mit anschl. Präsentation (75 Minuten)
Phase 3 – Handlungsstrategie und Rechtslage (20 Minuten)
Wer informiert wen – und wann? Was darf ich, was darf ich nicht, und wo beginnt meine eigene Strafbarkeit? Klare Antworten auf Fragen, die im Ernstfall keine Zeit für Recherche lassen.
Phase 4 – Diskussion und Abschluss (15 Minuten)
Das Ziel ist nicht Alarmismus. Das Ziel ist Handlungssicherheit.
Was die Teilnehmenden mitnehmen
› Ein fundiertes Bild der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen
› Erkennungsmerkmale für die häufigsten Gefährdungslagen
• Ein fundiertes Bild der digitalen Lebenswelt von Kindern und
› Klarheit über Meldewege – wann Polizei, wann Schulleitung, Jugendlichen wann Kinder- und Jugendhilfe (Meldepflicht versus Verschwiegenheitspflicht)
• Erkennungsmerkmale für die häufigsten Gefährdungslagen
Wissen über die eigene rechtliche Verantwortung und
Strafbarkeitsrisiken
• Persönlicher Notfallplan für die eigene Einrichtung
• Handout „Was tun im Ernstfall?“ als bleibende Referenzkarte
Zielgruppe:
alle Lehrer:innen
Termin:
Dienstag, 3. November 2026, 15.00 – 19.00 Uhr
Seminarort:
Vielzweckraum
Linke Brückenstraße 15, 4040 Linz
Mindestteilnehmerzahl: 11
4 Einheiten/1 Halbtag
Kostenbeitrag:
Euro 24,–
Euro 20,– für SLÖOÖ.Mitglieder
Referent:
Wolfgang Dirisamer
Medienkompetenz